Religionen

 

Dieser und ähnlichen Fragen stellte sich Mag. Khalid El Abdaoui vom Institut für Islamische Studien der Universität Wien am 4. März einem großem Publikum im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die rege Teilnahme zeigte: Das Thema brennt unter den Nägeln, es polarisiert und die einfachen Positionen wie: „Der Islam ist eine gewalttätige Religion“, oder „Gewalt hat mit dem Islam nichts zu tun“ befriedigen nicht. Gibt es eine Wahrheit? Durch den Vortrag von Mag. Abdaoui zogen sich zwei Stränge. Einerseits, dass die islamistische Radikalisierung von Jugendlichen viele Faktoren besitzt und andererseits, dass die islamische Theologie gefordert ist eine adäquate theologische Antwort zu finden.

 

Die Gewalttaten im Namen der Religion schockieren ChristInnen und MuslimInnen gleichermaßen. Auch wenn die Gewalt und der Umgang mit Gewalt alle Religionen betrifft, so sind es vermehrt muslimische Fundamentalsten,
die ihre Religion zu Gewaltlegitimation instrumentalisieren. Wir kennen die vereinfachte Stammtischparole, dass eben der Islam eine gewalttätige Religion sei. Wir kennen aber auch die oft wiederholte Stellungnahme, dass das alles mit dem Islam nichts zu tun hat. Wo liegt die Wahrheit? Was sind Verse im Koran, die sich auf Gewalt beziehen und wie werden sie interpretiert? Gibt es Hadithe, auf die sich Terroristen berufen? Vor welchen Herausforderungen steht die Islamische Theologie? Welche zusätzliche Faktoren spielen bei der Radikalisierung eine Rolle? Wie können sich ChristInnen und MuslimInnen gemeinsam dieser Herausforderung stellen?

Datum: 4. März 2016 im Bildungshaus St. Hippolyt
Referent: Univ.-Prof. Mag. Dr. Zekirija Sejdini, Professor für Islamische Religionspädagogik in Innsbruck
>> Download Einladung

 

Vom 18. bis 22. Juni 2014 trafen sich zum 11. Mal blinde Menschen und ihre sehenden Begleiterinnen zu den "Begegnungstagen 30+" im Bildungshaus St. Hippolyt.
Neben Zeit für Gespräch und Begegnung war das Kennenlernen des Islam inhaltlicher Schwerpunkt. Dazu halfen Referate von Frau Nadire Mustafi von der Islamischen Religionsgemeinschaft in Österreich und von Mag. Johann Bruckner, Leiter des Diözesankomitee Weltreligionen. Sehr eindrücklich für die Teilnehmerinnen war auch der Besuch der Moschee von Bad Vöslau.

 

Um die niederösterreichischen Katholiken über den Hinduismus zu informieren, präsentierte Hindu-Priester Bimal Kundu einen Materialkoffer im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. „Hinduismus und christliche Religionen haben viele Gemeinsamkeiten“, so seine Gattin, Chrstina Kundu, Generalsekretärin der Hinduistischen Religionsgemeinschaft Österreichs. Damit solle thematisiert werden, was den Glauben der Hindus ausmache. „Aus Angreifen folgt oft Begreifen“, so Bimal Kundu.

 

St. Pölten, 24.01.2013 (dsp) Die interreligiöse Wanderausstellung „Dialogtüren“ macht bis 28. März in St. Pölten Station. Im Bildungshaus St.

 

St. Pölten, 24.01.2013 (dsp) Die interreligiöse Wanderausstellung „Dialogtüren“ macht vom 4. Februar bis 28. März in St. Pölten Halt. Im Bildungshaus St.

 

St. Pölten, 17.01.13 (dsp) Am Vorabend des „Tages des Judentums“ veranstaltet der Katholische Akademikerverband gemeinsam mit zahlreichen Einrichtungen der Diözese St.

 

St. Pölten, 03.12.12 (dsp) Beim „Ökumenischen Studientag“ im St. Pöltner Bildungshaus St.

 

Herr Bischof, in wenigen Tagen wird in Gföhl über den Stupabau abgestimmt. Wie haben Sie die Entwicklungen wahrgenommen? Sie haben sich ja auch im Kurier zum Thema gemeldet.

 
 

Zahlreiche Religionsgemeinschaften und Kulturvereine waren kürzlich beim „Komm und ErLebe“-Fest in St. Pölten präsent.

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