Islam

 

 

In einem schrecklichen Attentat in Christchurch, Neuseeland, wurden am 15. März 2019 in der Al-Noor-Moschee 50 betende Menschen ermordet.

 

Das Diözesankomitee Weltreligionen hat in einer Stellungnahme an Mehmet Isik, dem Vorsitzenden der islamischen Religionsgemeinde  Niederösterreich, den Musliminnen und Muslimen seine Anteilnahme ausgesprochen.  >> Download

 

Mit großer Bestürzung haben wir am Freitag die Nachricht von dem grauenhaften Terroranschlag in Neuseeland wahrgenommen. Jeder Mord ist ein Verbrechen und man fragt sich in diesem Fall besonders, was in einem Täter wohl vor sich geht, dass er betende Menschen in voller Absicht und Überzeugung ermordet.
In diesem Sinne dürfen wir dir und allen Musliminnen und Muslimen  namens des Komitees Weltreligionen der Diözese St. Pölten  unsere Anteilnahme aussprechen.
Diese Ereignisse sind eine weitere Motivation, unsere Bemühungen gegen jede Form von Gewalt zu verstärken, sei sie nun gegen Menschen einer bestimmten Religion gerichtet oder aus vermeintlich religiösen Gründen angewendet.  Dabei zeigt sich deutlich, dass wir – gemeinsam mit allen Menschen guten Willens, unabhängig vom jeweiligen weltanschaulichen und religiösen Hintergrund - schon weit im Vorfeld tätig sein müssen, um solchen zerstörerischen Ideologien an der Wurzel unser konstruktives Miteinander entgegenzusetzen.


In Verbundenheit
Mag. Johann Bruckner
Leiter Komitee Weltreligionen der Diözese St. Pölten
Mitglied der Kommission Weltreligionen der Österreichischen Bischofskonferenz

 
 

Die Bosniaken (Muslime aus Bosnien-Herzegowina) haben in St. Pölten – Spratzern eine Moschee mit Gebetsräumen für Frauen und Männer sowie Räumlichkeiten für den Bildungs-, Kultur-, Sport- und Wohltätigkeitsverein errichtet. Am 13. Oktober 2018 fand bei herrlichem Herbstwetter in Anwesenheit von Vertretern der Islamischen Glaubensgemeinschaften Bosnien-Herzegowinas und Österreichs, der Politik und verschiedener religiöser Gemeinschaften die feierliche Eröffnung statt.

 

Der Kath. AkademikerInnenverband lädt in Kooperation mit dem Islamischen Kultur- und Wohltätigkeitsverein St. Pölten und dem Diözesankomitee Weltreligionen zum Kennenlernen der Mevlana Moschee ein.

Sonntag, 8. April um 14.45 Uhr in der Matthias-Corvinus-Str. 2, 3100 St. Pölten. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten und dem Besuch des Nachmittagsgebetes schließen wir mit einer Begegnung mit Vertreterinnen und Vertretern des Islam. Kultur- und Wohltätigkeitsvereines und einem Buffet.

Anmeldung erbeten bis 2. April unter 02742/324-3380 oder per E-mail unter

>> Download Einladung

 

"Das Thema wird immer wichtiger und dringlicher" erklärte Weihbischof  Anton Leichtfried, der in der Diözese St. Pölten für die Priester-Weiterbildung zuständig ist.
Neben einer vielfältigen theoretischen Beschäftigung mit dem Thema stand am Donnerstag Nachmittag die Begegnung von Christentum und Islam, von Muslim_innen und Christ_innen anhand praktischer Beispiele im Vordergrund. 

Foto: Kommunikationsreferat der Diözese St. Pölten
 
Ein Buch der Freundschaft von christlichen und muslimischen Kindern

Das Buch "Erzähl mir von dir!" lädt christliche und muslimische Kinder auf eine Entdeckungsreise ein! Auf das Abenteuer einer Freundschaft mit Kindern, die einander in vielem ähnlich sind und die sich vor allem darin unterscheiden, woran sie glauben. Auf interessante Weise werde die Glaubensgrundlagen der beiden Religionen Christentum und Islam erklärt und gegenüber gestellt. Zu wünschen wäre es, wenn Kinder über "Gott und die Welt" ins Reden kommen, sich auf ein freundschaftliches Miteinander einlassen können und auch einstimmen können in das Lied: "Gemeinsam sind wir hier, bekennen uns zu dir, unser Gott, barmherziger Gott!"

 

Das Diözesankomitee Weltreligionen war in der Schallaburg, wo zuerst die sehr interessante Ausstellung zum Islam besichtigt wurde.

 

Am 20. April fand im Rathaus der Interreligiöse Dialog statt. Dieser wurde im Mai 2015 vom Büro für Diversität initiiert und ist ein gleichberechtigter, respektvoller Ideen- und Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften. Der Interreligiöse Dialog ermöglicht das Besprechen von Anliegen und Projekten und hat zum Ziel, die religiöse Vielfalt in St. Pölten sichtbar zu machen. Ein gemeinsames Konzept wird derzeit erarbeitet. Die Vertreter der Diözese St. Pölten sind Pfarrer Ernst Bergmann, Dechant des Dekanates St. Pölten und Mag. Johann Bruckner, Leiter des Diözesankomitees Weltreligionen.

>> Link zum Pressebericht Interreligiöser Dialog

 
 

Immer wieder haben Gläubige ihre Religionszugehörigkeit aus den unterschiedlichsten Gründen gewechselt. Einschneidende Erfahrungen oder längere Phasen der Suche können einer Konversion vorausgehen. Ebenso können spontane Entscheidungen oder äußere Umstände den Eintritt in eine neue Religionsgemeinschaft bewirken. Nicht selten geraten Konvertit/innen sowie jene, die sie bei einem Übertritt begleiten, unter Rechtfertigungsdruck: Erfolgt die Entscheidung zur Konversion aufgrund freier Entscheidung, oder kamen hier Versprechungen und etwaige Vorteile ins Spiel? Wird die prekäre Lage von Flüchtlingen ausgenützt, um Konversionen zu bewirken? Sind manche interreligiöse Dialoge versteckte „Missionsveranstaltungen"? Sind Konvertit/innen gefährdet, ihre neue religiöse Zugehörigkeit mit besonderem Eifer zu leben? Die Tagung nähert sich dem Phänomen „Konversion" unter Beachtung aktueller Fragestellungen: Migrations-und Flüchtlingsbewegungen, religiöse Radikalisierungen und interreligiöse Auseinandersetzungen.

>> Link zu zwei Presseberichten in den Salzburger Nachrichten, 14. 3. 2017

 
 

Das Bildungshaus St Hippolyt  lädt am Samstag, dem 25.02.2017 zum Workshop (Exklusiv für Frauen) "Verschleiert? Unser Bild von Frauen im Islam."
"Wir setzen uns mit dem Bild auseinander, das wir uns von Geschlechterverhältnissen im Islam machen, und lernen Sichtweisen von muslimischen Feministinnen kennen. Der Perspektivenwechsel verflüssigt gewohnte Wahrnehmungsweisen und macht so Platz für neue Handlungsoptionen. "

>> Download Einladung

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