Priesterfortbildungswoche zum Thema Islam (25. -29. September 2017) in St. Pölten

Foto: Kommunikationsreferat der Diözese St. Pölten

"Das Thema wird immer wichtiger und dringlicher" erklärte Weihbischof  Anton Leichtfried, der in der Diözese St. Pölten für die Priester-Weiterbildung zuständig ist.
Neben einer vielfältigen theoretischen Beschäftigung mit dem Thema stand am Donnerstag Nachmittag die Begegnung von Christentum und Islam, von Muslim_innen und Christ_innen anhand praktischer Beispiele im Vordergrund. 

Die Zeit des Monopols der katholischen Kirche ist vorbei, viele neue gesellschaftliche Entwicklungen bieten eine Herausforderung und es gilt, diese anzunehmen und mitzugestalten. Für eine gute gemeinsame Zukunft ist es erforderlich, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen lernen, einander in Respekt  und Wertschätzung zu begegnen, so Johann Bruckner, der Referent dieses Nachmittags. 
Die Pfarrgemeinden leisten jetzt schon sehr viel (man denke an die Arbeit mit Flüchtlingen), unsere Gesellschaft braucht auch in Zukunft dieses Engagement dringender denn je, sie braucht Menschen, die aus ihrer Glaubensüberzeugung heraus erfahrbar machen, dass alle Menschen "Kinder Gottes" sind, von Gott geliebt, über alle menschlichen Grenzen hinweg.