Gewalt und Religion aus islamischer Perspektive

Die Gewalttaten im Namen der Religion schockieren ChristInnen und MuslimInnen gleichermaßen. Auch wenn die Gewalt und der Umgang mit Gewalt alle Religionen betrifft, so sind es vermehrt muslimische Fundamentalsten,
die ihre Religion zu Gewaltlegitimation instrumentalisieren. Wir kennen die vereinfachte Stammtischparole, dass eben der Islam eine gewalttätige Religion sei. Wir kennen aber auch die oft wiederholte Stellungnahme, dass das alles mit dem Islam nichts zu tun hat. Wo liegt die Wahrheit? Was sind Verse im Koran, die sich auf Gewalt beziehen und wie werden sie interpretiert? Gibt es Hadithe, auf die sich Terroristen berufen? Vor welchen Herausforderungen steht die Islamische Theologie? Welche zusätzliche Faktoren spielen bei der Radikalisierung eine Rolle? Wie können sich ChristInnen und MuslimInnen gemeinsam dieser Herausforderung stellen?

Datum: 4. März 2016 im Bildungshaus St. Hippolyt
Referent: Univ.-Prof. Mag. Dr. Zekirija Sejdini, Professor für Islamische Religionspädagogik in Innsbruck
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Seminarbegleitung: FI HR Mag. Johann Bruckner
Kursbeitrag: Euro 10,00
Veranstalter: Diözesankomitee Weltreligionen, Katholischer Akademiker/innenverband, Institut Fortbildung Religion KPH Wien/Krems, Bildungshaus St. Hippolyt
Anmeldung bis 23. Februar 2016 im Bildungshaus St. Hippolyt, Tel: 02742/352104, E-mail: hiphaus@kirche.at, Homepage: http://www.hiphaus.at