Religionen

 

Militärbischof Dr. Werner Freistetter war Ende September 2018 mit Mitgliedern der Kommission Weltreligionen, für die er referatsmäßig in der Österreichischen Bischofskonferenz zuständig ist, zu Begegnungen und informellem Austausch in Rom. Auf dem Programm standen unter anderem Gespräche mit dem Staatssekretariat, mit der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, dem Päpstlichen Rat für die Kultur, dem Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog sowie mit dem Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.

 

Dr. Markus Ladstätter, Geschäftsführender Vorsitzender der Kommission Weltreligionen der Österreichischen Bischofskonferenz, nimmt Stellung zur neu aufgeflammten Kopftuchdebatte.

 

Die  Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage feiert dieses Ereignis am 22. Oktober 2017 mit einem Festakt in ihren
Räumlichkeiten in der Kugelgasse in St. Pölten.

 

2017 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag Baha'u'llahs. In St. Pölten wurde dieser Anlass am 27. September im Festspielhaus mit einer künstlerischen Hommage gefeiert.
Seine Schriften sind weltweit für viele Menschen eine Inspirationsquelle. In Büchern und Abhandlungen beschrieb Baha'u'llah sein Menschenbild und die notwendigen Grundlagen für  eine gerechte Gesellschaft. Er verkündet, dass alle Religionen derselben göttlichen Quelle entstammen und betrachtet die Einheit der Menschheit als Bedingung für  den Weltfrieden.
Sein  Grabmal in Haifa ist der heiligste Ort für über sieben Millionen Baha'i weltweit. In Österreich ist diese Religion eine staatlich eingetragene religiöse Bekenntnisgemeinschaft. 
Seitens des Diözesankomitees nahm Johann Bruckner an der Feier teil.

 

Das Diözesankomitee Weltreligionen war in der Schallaburg, wo zuerst die sehr interessante Ausstellung zum Islam besichtigt wurde.

 

Am Samstag, 17. Juni - Dankfest für jene die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. >> Download Folder

Ein Tag der Stärkung, des Austausches, und vor allem des Dankes an die vielen Freiwilligen. Neben Begegnung, Dank, Essen und kulturellen Darbietungen wollen wir gute Beispiele gelungener Integration vor den Vorhang bitten. Es geht um den Austausch von Erfahrungen, von persönlichem Einsatz, das Kennenlernen von Verantwortlichen, NGOs und staatlichen Institutionen.
Es ist aber vor allem ein Dank für die viele freiwillige Arbeit, denn Ehrenamt ist praktizierte Nächstenliebe – für eine gute Zukunft Österreichs und für alle Menschen, die hier miteinander leben.

Mag. Johann Bruckner, Leiter des Diözesankomitee Weltreligionen, wird einen Workshop zum Thema "Dialog der Religionen – Wegbereiter für Frieden und Gerechtigkeit" halten.
Der Dialog der Religionen ist eine unersetzbare Quelle für gegenseitiges Verständnis und respektvolles Miteinander. Religion fördert den Zusammenhalt und den Austausch in
der Gesellschaft.

 

Immer wieder haben Gläubige ihre Religionszugehörigkeit aus den unterschiedlichsten Gründen gewechselt. Einschneidende Erfahrungen oder längere Phasen der Suche können einer Konversion vorausgehen. Ebenso können spontane Entscheidungen oder äußere Umstände den Eintritt in eine neue Religionsgemeinschaft bewirken. Nicht selten geraten Konvertit/innen sowie jene, die sie bei einem Übertritt begleiten, unter Rechtfertigungsdruck: Erfolgt die Entscheidung zur Konversion aufgrund freier Entscheidung, oder kamen hier Versprechungen und etwaige Vorteile ins Spiel? Wird die prekäre Lage von Flüchtlingen ausgenützt, um Konversionen zu bewirken? Sind manche interreligiöse Dialoge versteckte „Missionsveranstaltungen"? Sind Konvertit/innen gefährdet, ihre neue religiöse Zugehörigkeit mit besonderem Eifer zu leben? Die Tagung nähert sich dem Phänomen „Konversion" unter Beachtung aktueller Fragestellungen: Migrations-und Flüchtlingsbewegungen, religiöse Radikalisierungen und interreligiöse Auseinandersetzungen.

>> Link zu zwei Presseberichten in den Salzburger Nachrichten, 14. 3. 2017

 
 

Wir dürfen Sie als Interessierte am interreligiösen Dialog auf eine hochkarätig besetzte Tagung aufmerksam machen:
„Konversion. Abbruch, Übergang, Neubeginn?“
am 09. März 2017 von 10.00 bis 21.00 Uhr
 in Salzburg, St. Virgil 

Referierende u.a.:
•Timo Aytaç Güzelmansur, Geschäftsführer CIBEDO, Frankfurt a.M.
•Mouhanad Khorchide, Centrum für Religiöse Studien, Universität Münster
•Anna-Konstanze Schröder, Institut für Praktische Theologie, Universität Bern
•Monika Wohlrab-Sahr, Institut für Kulturwissenschaften, Universität Leipzig
Die Tagung wird von der Kommission Weltreligionen der österreichischen Bischofskonferenz, vom Zentrum Theologie interkulturell und Studium der Religionen der Universität Salzburg und von St. Virgil Salzburg organisiert.
Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Konversion“ - auch mit sehr aktuellen Bezügen zu Konversionen im Zusammenhang mit den derzeitigen Migrationsbewegungen.
Das genaue Programm sehen Sie im Veranstaltungsfolder. >> Download Folder

 
 

Dieser und ähnlichen Fragen stellte sich Mag. Khalid El Abdaoui vom Institut für Islamische Studien der Universität Wien am 4. März einem großem Publikum im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die rege Teilnahme zeigte: Das Thema brennt unter den Nägeln, es polarisiert und die einfachen Positionen wie: „Der Islam ist eine gewalttätige Religion“, oder „Gewalt hat mit dem Islam nichts zu tun“ befriedigen nicht. Gibt es eine Wahrheit? Durch den Vortrag von Mag. Abdaoui zogen sich zwei Stränge. Einerseits, dass die islamistische Radikalisierung von Jugendlichen viele Faktoren besitzt und andererseits, dass die islamische Theologie gefordert ist eine adäquate theologische Antwort zu finden.

 

Die Gewalttaten im Namen der Religion schockieren ChristInnen und MuslimInnen gleichermaßen. Auch wenn die Gewalt und der Umgang mit Gewalt alle Religionen betrifft, so sind es vermehrt muslimische Fundamentalsten,
die ihre Religion zu Gewaltlegitimation instrumentalisieren. Wir kennen die vereinfachte Stammtischparole, dass eben der Islam eine gewalttätige Religion sei. Wir kennen aber auch die oft wiederholte Stellungnahme, dass das alles mit dem Islam nichts zu tun hat. Wo liegt die Wahrheit? Was sind Verse im Koran, die sich auf Gewalt beziehen und wie werden sie interpretiert? Gibt es Hadithe, auf die sich Terroristen berufen? Vor welchen Herausforderungen steht die Islamische Theologie? Welche zusätzliche Faktoren spielen bei der Radikalisierung eine Rolle? Wie können sich ChristInnen und MuslimInnen gemeinsam dieser Herausforderung stellen?

Datum: 4. März 2016 im Bildungshaus St. Hippolyt
Referent: Univ.-Prof. Mag. Dr. Zekirija Sejdini, Professor für Islamische Religionspädagogik in Innsbruck
>> Download Einladung

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