Judentum

 

Das Diözesankomitee Weltreligionen, die KPH-Wien/Krems, die PTH-St. Pölten und der Katholische Akademikerverband der Diözese St. Pölten luden am Abend des 17. Jänner 2019 zum Vortragsthema „Der Staat Israel: Heiliges Land, Hoffnungsraum oder Albtraum? Oder doch ein Staat wie jeder andere?“ ins St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt.

Ausgehend von den Ursprüngen des modernen israelischen Staates bei Theodor Herzl und Ben Gurion veranschaulichte Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer Gründungsphilosophie, Einwanderungsgeschichte und Spannungsfelder zwischen verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen im heutigen Israel.

 

Der Staat Israel: Heiliges Land, Hoffnungsraum oder Albtraum? Oder doch ein Staat wie jeder andere?

Kein anderer moderner Staat weckt so viele unterschiedliche Gefühle wie Israel. Ein kleines Land im Nahen Osten und doch im Brennpunkt der Weltpolitik genauso wie im Zentrum der Betrachtung der drei großen Weltreligionen. Will man verstehen, warum dieser Raum niemanden kalt lässt, müssen wir in der Geschichte zurückgehen, müssen u.a. mit ihm verbundene jüdische und christliche Entwürfe analysieren. Danach stellen wir die Fragen nach der aktuellen Situation, inklusive einer notwendigen Debatte um Antisemitismus und Antizionismus und machen uns auf den Weg in eine realistische und auch utopische Zukunft. 
Referent: Univ. Prof. Dr. Gerhard Langer, Institut für Judaistik an der Universität Wien, Wissenschaftler und Autor.

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Beim „Tag des Judentums“ der Diözese St. Pölten im Bildungshaus St. Hippolyt erinnerte Mitorganisator Diakon Thomas Naske von der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Krems, dass alle Kirchen ihre Verwurzelung und ihr Fundament im Judentum hätten. Der „Tag des Judentums“ sei gut geeignet zur Selbstbesinnung der Christen, hieß es.
Der evangelische Bischof Michael Bünker appellierte in seinem Referat an die zahlreichen Teilnehmer/innen: „Besuchen wir Synagogen und laden wir jüdische Nachbarn zum Essen ein.“ Er zeigte auf, wie negativ eingestellt der berühmte Reformator Martin Luther gegenüber Juden gewesen sei. Gleichzeitig sei man in der evangelischen Kirche heute so weit, dass man auf die Mission von Juden verzichte und dass man das Nein der Juden zu Jesus Christus ruhig aushalten könne.

 

Eine Veranstaltung zum "Tag des Judentums" am Mittwoch, 17. Januar 2018 - 19:00 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

Martin Luthers Äußerungen über die Juden gehören zu den Schattenseiten des Reformators. Vor allem seine antijüdischen Spätschriften dokumentieren eine erschreckende Judenfeindschaft.
Wie stehen die Evangelischen Kirchen heute dazu? Was bedeutet dieses belastende Erbe für ihren Einsatz gegen Antisemitismus und den christlich-jüdischen Dialog? Ausgehend von diesen Fragen werden Konsequenzen für die kirchliche Praxis aufgezeigt.

Referent: Dr. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, Vorsitzender des Evangelischen Oberkirchenrates in Österreich
Kurzvortrag von Prof. Dr. Josef Pichler: Röm 9-11 in der revidierten Einheitsübersetzung und in der revidierten Lutherbibel.
MusikalischeGestaltung: Gospelchor Melk-Scheibbs, Ltg.: Sybille von Both.

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Von Mi, 5. - Fr. 7. Juli 2017 findet die 27. Internationale Sommerakademie zum Thema "Für Kaiser und Vaterland - Jüdische und nichtjüdische Erfahrungen im Ersten Weltkrieg" statt.

Der Erste Krieg nahm im Familiengedächtnis vieler Juden jahrzehntelang einen zweitrangigen Platz ein. Das Erinnern an im Feld gefallene Familienmitglieder, an Flucht, Vertreibung, Hunger und Verlust war durch die Katastrophe der Shoah überlagert worden. In den letzten Jahren gelangten erstmals in großer Zahl Feldpostbriefe, Fotos und Tagebücher aus den Familienarchiven in die Öffentlichkeit. Darauf fußend fokussieren die Beiträge der Tagung drei Schauplätze des Kriegsgeschehens – Feld, Heimatfront, Flucht – und stellen vor diesen Hintergründen jüdische und nichtjüdische Erfahrungen vergleichend gegenüber.

Tagungsprogramm

Programmänderungen:
Do, 6.7.2017, 9:30-10:15: Andreas Weigl (Wien): Ernährung im Ersten Weltkrieg
Fr, 7.7.2017, 14:00-14:45: Margarete Grandner (Wien):  Unruhen und Streiks in der Habsburger Monarchie im Ersten Weltkrieg

Tagungsort: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Eine Anmeldung für die Vorträge ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenlos.
Für die in den Pausen zur Verfügung stehenden Getränke bitten wir um einen Kostenbeitrag.

Konzept: Martha Keil; Organisation: Sabine Hödl; Ehrenschutz: Leslie Bergman
In Kooperation mit dem Volkskundemuseum Wien, first und den Wiener Vorlesungen.
Wir danken dem Land Niederösterreich und Wien Kultur für die Unterstützung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Team des Injoest
Institut für jüdische Geschichte Österreichs
Web: www.injoest.ac.at

 
 

Ab sofort ist die Ehemalige Synagoge St. Pölten wieder jeden Sonntag Nachmittag von 15 bis 20 Uhr für Sie geöffnet. Eintritt frei, Spenden erbeten, Führung auf Wunsch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das Team des Injoest
Institut für jüdische Geschichte Österreichs
A-3100 St. Pölten, Dr. Karl Renner Promenade 22
Tel: +43 2742 77171-12; Fax: +43 2742 77171-15
Web: www.injoest.ac.at
Email: office@injoest.ac.at

 

Am „Tag des Judentums“, den alle christlichen Kirchen in Österreich am 17. Jänner begingen, lud die Diözese St. Pölten zu einem Abend mit Yair Barzilai, Kantor in Baden, in das Bildungshaus St. Hippolyt. Die Veranstaltung „Musik im Judentum und im Jüdischen Gottesdienst“ war eine Mischung aus Vortrag über die Musik im Jüdischen Gottesdienst und Musikbeiträgen, unterstützt vom Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten.
 
Im ersten Teil des Abends stellte Yair Barzilai gemeinsam mit dem Musiker Sapir Wolloch, der extra aus Israel angereist kam traditionelle jüdische Musik vor, besonders Lieder zum Shabbat, dem zentralen Tag der Jüdischen Woche. Der Shabbat sei für den Menschen da: zum genießen und miteinander reden, auch das gute Essen darf nicht zu kurz kommen.

 

Am „Tag des Judentums“, den alle christlichen Kirchen in Österreich am 17. Jänner begehen, lädt die Diözese St. Pölten um 19 Uhr zu einem Abend mit Shmuel Barzilai, Oberkantor der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, in das Bildungshaus St. Hippolyt. Die Veranstaltung „Musik im Judentum und im Jüdischen Gottesdienst“ ist ist eine Mischung aus Vortrag über die Musik im Jüdischen Gottesdienst und Musikbeiträgen von Oberkantor Barzilai, unterstützt vom Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten, ein Abend mit alter und moderner Musik. >> Download Einladung

Oberkantor Mag. Shmuel Barzilai
 

Bedenkveranstaltungen im Gedenken an die Novemberpogrome 1938
in der Zeit von 26. Oktober bis 16. November 2016

>> Download Folder zu den Bedenkveranstaltungen

 

Am 3. März 2016 fand in der Aula des Priesterseminares in Linz die 4. Verleihung des  Kurt Schubert Gedächtnispreises für  interreligiöse Verständigung statt.
Die Ausgezeichneten Dr. Irmgard Aschbauer und Mag. Ruth Steiner wurden im Rahmen eines Festaktes  von Altbischof Maximilian Aichern und Oberrabbiner Chaim Eisenberg gewürdigt.  Beiden ist die Verständigung von Judentum und Christentum sowie die Überwindung des Antisemitismus zu einer Lebensaufgabe geworden.  Ruth Steiner war mehrmals auch in der Diözese St. Pölten als Referentin tätig.
Johann Bruckner nahm an diesem Festakt teil und gratulierte namens der Diözese St. Pölten.

Preisverleihung an Mag. Ruth Steiner

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