Islam

 

Die Bosniaken (Muslime aus Bosnien-Herzegowina) haben in St. Pölten – Spratzern eine Moschee mit Gebetsräumen für Frauen und Männer sowie Räumlichkeiten für den Bildungs-, Kultur-, Sport- und Wohltätigkeitsverein errichtet. Am 13. Oktober 2018 fand bei herrlichem Herbstwetter in Anwesenheit von Vertretern der Islamischen Glaubensgemeinschaften Bosnien-Herzegowinas und Österreichs, der Politik und verschiedener religiöser Gemeinschaften die feierliche Eröffnung statt.

 

Der Kath. AkademikerInnenverband lädt in Kooperation mit dem Islamischen Kultur- und Wohltätigkeitsverein St. Pölten und dem Diözesankomitee Weltreligionen zum Kennenlernen der Mevlana Moschee ein.

Sonntag, 8. April um 14.45 Uhr in der Matthias-Corvinus-Str. 2, 3100 St. Pölten. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten und dem Besuch des Nachmittagsgebetes schließen wir mit einer Begegnung mit Vertreterinnen und Vertretern des Islam. Kultur- und Wohltätigkeitsvereines und einem Buffet.

Anmeldung erbeten bis 2. April unter 02742/324-3380 oder per E-mail unter

>> Download Einladung

 

"Das Thema wird immer wichtiger und dringlicher" erklärte Weihbischof  Anton Leichtfried, der in der Diözese St. Pölten für die Priester-Weiterbildung zuständig ist.
Neben einer vielfältigen theoretischen Beschäftigung mit dem Thema stand am Donnerstag Nachmittag die Begegnung von Christentum und Islam, von Muslim_innen und Christ_innen anhand praktischer Beispiele im Vordergrund. 

Foto: Kommunikationsreferat der Diözese St. Pölten
 
Ein Buch der Freundschaft von christlichen und muslimischen Kindern

Das Buch "Erzähl mir von dir!" lädt christliche und muslimische Kinder auf eine Entdeckungsreise ein! Auf das Abenteuer einer Freundschaft mit Kindern, die einander in vielem ähnlich sind und die sich vor allem darin unterscheiden, woran sie glauben. Auf interessante Weise werde die Glaubensgrundlagen der beiden Religionen Christentum und Islam erklärt und gegenüber gestellt. Zu wünschen wäre es, wenn Kinder über "Gott und die Welt" ins Reden kommen, sich auf ein freundschaftliches Miteinander einlassen können und auch einstimmen können in das Lied: "Gemeinsam sind wir hier, bekennen uns zu dir, unser Gott, barmherziger Gott!"

 

Das Diözesankomitee Weltreligionen war in der Schallaburg, wo zuerst die sehr interessante Ausstellung zum Islam besichtigt wurde.

 

Am 20. April fand im Rathaus der Interreligiöse Dialog statt. Dieser wurde im Mai 2015 vom Büro für Diversität initiiert und ist ein gleichberechtigter, respektvoller Ideen- und Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften. Der Interreligiöse Dialog ermöglicht das Besprechen von Anliegen und Projekten und hat zum Ziel, die religiöse Vielfalt in St. Pölten sichtbar zu machen. Ein gemeinsames Konzept wird derzeit erarbeitet. Die Vertreter der Diözese St. Pölten sind Pfarrer Ernst Bergmann, Dechant des Dekanates St. Pölten und Mag. Johann Bruckner, Leiter des Diözesankomitees Weltreligionen.

>> Link zum Pressebericht Interreligiöser Dialog

 
 

Immer wieder haben Gläubige ihre Religionszugehörigkeit aus den unterschiedlichsten Gründen gewechselt. Einschneidende Erfahrungen oder längere Phasen der Suche können einer Konversion vorausgehen. Ebenso können spontane Entscheidungen oder äußere Umstände den Eintritt in eine neue Religionsgemeinschaft bewirken. Nicht selten geraten Konvertit/innen sowie jene, die sie bei einem Übertritt begleiten, unter Rechtfertigungsdruck: Erfolgt die Entscheidung zur Konversion aufgrund freier Entscheidung, oder kamen hier Versprechungen und etwaige Vorteile ins Spiel? Wird die prekäre Lage von Flüchtlingen ausgenützt, um Konversionen zu bewirken? Sind manche interreligiöse Dialoge versteckte „Missionsveranstaltungen"? Sind Konvertit/innen gefährdet, ihre neue religiöse Zugehörigkeit mit besonderem Eifer zu leben? Die Tagung nähert sich dem Phänomen „Konversion" unter Beachtung aktueller Fragestellungen: Migrations-und Flüchtlingsbewegungen, religiöse Radikalisierungen und interreligiöse Auseinandersetzungen.

>> Link zu zwei Presseberichten in den Salzburger Nachrichten, 14. 3. 2017

 
 

Das Bildungshaus St Hippolyt  lädt am Samstag, dem 25.02.2017 zum Workshop (Exklusiv für Frauen) "Verschleiert? Unser Bild von Frauen im Islam."
"Wir setzen uns mit dem Bild auseinander, das wir uns von Geschlechterverhältnissen im Islam machen, und lernen Sichtweisen von muslimischen Feministinnen kennen. Der Perspektivenwechsel verflüssigt gewohnte Wahrnehmungsweisen und macht so Platz für neue Handlungsoptionen. "

>> Download Einladung

 

Die Diözese St. Pölten bringt das Großthema Islam ihren Priestern nahe. Im Rahmen der September-Priesterfortbildungswoche sind alle Priester innerhalb der nächsten vier Jahre an der Teilnahme verpflichtet. „Das Thema wird immer wichtiger und dringlicher“, erklärt Weihbischof Anton Leichtfried, zuständig für die Weiterbildung von Priestern der Diözese St. Pölten. Mit hochkarätigen Referenten habe man sich im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Islam beschäftigt.
 
Es sei der Versuch, diese Religion aus verschiedenen Sichtweisen zu betrachten. Nach einem Grundkurs über das Basiswissen zum Islam wurde die politische Situation im Nahen Osten und in Nordafrika näher erläutert. Weiters sprach der Ludwigsburger Religionsphilosoph Jameleddine Ben Abdeljelil über den „Islam von innen“. Auch heikle Themen wie die Konversion von Muslimen zum Christentum wurden besprochen. Wobei Weihbischof Anton Leichtfried darauf hinweist, dass Taufen erst nach einem einjährigen Katechumenat möglich sind. Auch das Verhältnis Islam und Christentum am Beispiel der Landeshauptstadt St. Pölten war ein Aspekt, etwa anhand der Fragen „Wo gibt es Moscheen und Gebetsstätten?“ Abschließend wurden diese Inhalte mit Blick auf den eigenen christlichen Glauben reflektiert.

 
 

Dieser und ähnlichen Fragen stellte sich Mag. Khalid El Abdaoui vom Institut für Islamische Studien der Universität Wien am 4. März einem großem Publikum im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die rege Teilnahme zeigte: Das Thema brennt unter den Nägeln, es polarisiert und die einfachen Positionen wie: „Der Islam ist eine gewalttätige Religion“, oder „Gewalt hat mit dem Islam nichts zu tun“ befriedigen nicht. Gibt es eine Wahrheit? Durch den Vortrag von Mag. Abdaoui zogen sich zwei Stränge. Einerseits, dass die islamistische Radikalisierung von Jugendlichen viele Faktoren besitzt und andererseits, dass die islamische Theologie gefordert ist eine adäquate theologische Antwort zu finden.

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