Immer wieder haben Gläubige ihre Religionszugehörigkeit aus den unterschiedlichsten Gründen gewechselt. Einschneidende Erfahrungen oder längere Phasen der Suche können einer Konversion vorausgehen. Ebenso können spontane Entscheidungen oder äußere Umstände den Eintritt in eine neue Religionsgemeinschaft bewirken. Nicht selten geraten Konvertit/innen sowie jene, die sie bei einem Übertritt begleiten, unter Rechtfertigungsdruck: Erfolgt die Entscheidung zur Konversion aufgrund freier Entscheidung, oder kamen hier Versprechungen und etwaige Vorteile ins Spiel? Wird die prekäre Lage von Flüchtlingen ausgenützt, um Konversionen zu bewirken? Sind manche interreligiöse Dialoge versteckte „Missionsveranstaltungen"? Sind Konvertit/innen gefährdet, ihre neue religiöse Zugehörigkeit mit besonderem Eifer zu leben? Die Tagung nähert sich dem Phänomen „Konversion" unter Beachtung aktueller Fragestellungen: Migrations-und Flüchtlingsbewegungen, religiöse Radikalisierungen und interreligiöse Auseinandersetzungen.

>> Link zu zwei Presseberichten in den Salzburger Nachrichten, 14. 3. 2017

 
 

Christlich-muslimischer Abend - Freitag, 06.03.2015
Kopftuch und Hände schütteln – im interreligiösen und interkulturellen Zusammenleben gibt es viele Stolpersteine.

 

50 Jahre Konziliare Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen.

Bei der Tagung am 15. 1. 2015 referierten Prof. Dr. Kreiml, PD Dr. Ernst Fürlinger, ao. Prof. DDr. Burkhard Berkmann und Prof. Dr. Bernhard Dolna.

 

Um die niederösterreichischen Katholiken über den Hinduismus zu informieren, präsentierte Hindu-Priester Bimal Kundu einen Materialkoffer im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. „Hinduismus und christliche Religionen haben viele Gemeinsamkeiten“, so seine Gattin, Chrstina Kundu, Generalsekretärin der Hinduistischen Religionsgemeinschaft Österreichs. Damit solle thematisiert werden, was den Glauben der Hindus ausmache. „Aus Angreifen folgt oft Begreifen“, so Bimal Kundu.